Bestatter

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Informatives zu Bestattern in Deutschland


Bestatter müssen pietätvoll mit Verstorbenen umgehen, sollen auf individuelle Wünsche eingehen und haben dabei verschiedene Gesetze und Rechtsordnungen zu berücksichtigen. In der Vergangenheit haben sich nicht nur die Anforderungen an Bestattungen und die Bestattungsunternehmen verändert. Auch die Vorstellungen der Hinterblieben an Individualität sind einem steten Wandel unterworfen. Dies gilt auf der einen Seite für den Rahmen der Trauerfeier. Auf der anderen Seite aber auch für die Beisetzungsriten. Erd- und Feuerbestattung machen zwar immer noch den Hauptteil aus, Alternativen gewinnen aber an Bedeutung. Wie finden Sie einen Bestatter, der Ihre Wünsche und Vorstellungen richtig umsetzt?
 

Bestatter in Deutschland – Fakten & Zahlen


In Deutschland kommt es pro Jahr zu circa 860.000 Sterbefällen. Diese werden deutschlandweit von etwa 4.000 Bestattungsunternehmen betreut, von denen der überwiegende Teil im Bundesverband Deutscher Bestatter organisiert ist.

Seitens der Bestatter werden pro Jahr:
 
vorgenommen. Etwa fünf Prozent der pro Jahr durchgeführten Beisetzungen sind anonym.

Um als Bestatter arbeiten zu können, muss eine Ausbildung absolviert werden – es handelt sich um einen anerkannten Ausbildungsberuf. Die Ausbildungszeit beträgt drei Jahre. Anschließend wird der Beruf Bestattungsfachkraft geführt – den es seit 2003 gibt. Diese Rahmenbedingungen dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass Bestattungsunternehmen keiner besonderen Zulassungspflicht unterliegen.

Auch ist kein separater Meistertitel für die Gründung eines Bestattungsunternehmens zu führen. Wichtig sind:
 
  • die Anmeldung eines Gewerbes (Stichwort Gewerbeschein)
  • die Beachtung geltender Rechtsnormen.

Letztere umfassen Bestattungsgesetz, das Grabnutzungsrecht und geltende Friedhofsordnungen der Träger (allgemein Kommunen und Kirchengemeinden).
 

Was macht seriöse Bestatter aus?


Seriosität sollte für einen Bestatter eigentlich Grundvoraussetzung sein. Schließlich befinden Sie sich nach einem familiären Todesfall in einer besonderen Situation. Oder wünschen sich in der Sterbevorsorge eine besonders individuelle Beratung. Ein Punkt in der Auswahl des Bestatters kann der Verbandszugehörigkeit bzw. die Zertifizierung des Bestatters sein. Dieses vom Bundesverband vergebene Markenzeichen erhalten Bestatter mit besonderer Qualifikation.

Darüber hinaus kommt es auf:
 
  • persönliches Auftreten
  • Einfühlsamkeit
  • Verständnis
  • Sachlichkeit
an. Der individuelle Eindruck im ersten Beratungsgespräch spielt eine große Rolle. Fühle ich mich vom Bestatter verstanden und ernstgenommen? Oder will mir ein Bestattungsunternehmen Leistungen aufdrängen.

Wichtig sollte auch sein, ob der Bestatter persönliche Wünsche zulässt und wie er auftritt. Das Erscheinungsbild des Büros in die Entscheidung einfließen zu lassen, ist sicher kein Fehler. Achtung: Beisetzungen kosten Geld (weitere Informationen hierzu finden Sie in unserem Ratgeber "Beerdigungskosten"). Macht der Bestatter bereitwillig einen Kostenvoranschlag und führt die Zusammensetzung einzelner Posten aus? Versucht das Bestattungsunternehmen bei den Kosten eher vage zu bleiben und lässt Sie mit Fragen allein. Letzteres wäre eher ein Argument gegen den Bestatter.

Schauen Sie sich immer die Referenzen der Bestattungsunternehmen an. Vielleicht haben ja Personen aus dem Bekanntenkreis sogar schon Erfahrungen mit dem Unternehmen. Und treffen Sie Ihre Entscheidung nicht überstürzt, sondern erbeten sich Bedenkzeit.
 

Welcher Verband organisiert die Bestatter?


Dachverband des deutschen Bestattungswesens ist der Bundesverband Deutscher Bestatter. Entstanden Ende der 1940er Jahre, betreut der Verband heute etwa 80 Prozent der in Deutschland tätigen Bestatter. Aus dem Verband heraus haben sich im Lauf der Zeit verschiedene Gesellschaften/Organisationen und Stiftungen entwickelt, welche unter anderem Teile der überbetrieblichen Ausbildung von Bestattern übernehmen oder Forschungen in Richtung der Bestattungskultur unterstützen.

Die hohen Ansprüche des Verbandes an seine Mitglieder spiegeln unter anderem die Ethikgrundsätze des BDB wider und die Tatsache, dass sich Bestatter zertifizieren lassen können. Unternehmen, welche das Markenzeichen des BDB tragen, müssen persönliche sowie fachliche Voraussetzungen erfüllen und verpflichten sich auf die Einhaltung bestimmter Regeln – wie 24-stündige Verfügbarkeit für Trauerangelegenheiten.
 

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