Bestatter Koblenz

August Müller oHG

An der Liebfrauenkirche 21
56068 Koblenz
Telefon: 0261 - 3 25 68

Bestattungen Escher

Servatiusstraße 17
56072 Koblenz
Telefon: 0261 - 42270

Bestattungen Hans Pohren

Charlottenstraße 49
56077 Koblenz
Telefon: 0261 - 97 24 130

Bestattungen Hans-Peter Müller UG

Weidtmanstraße 46
56072 Koblenz Metternich
Telefon: 0261 - 927 450

Bestattungen Jung

Emser Straße 343
56076 Koblenz
Telefon: 0261 - 4 03 09 23

Bestattungen MEUER

Kruppstraße 43
56072 Koblenz Rübenach
Telefon: 0261 - 2 44 75

Bestattungen Urmetzer GmbH

Röhnsgasse 1
56070 Koblenz
Telefon: 0261 - 8 28 55

Bestattungen Welsch UG (haftungsbeschränkt)

Hüberlingsweg 49
56075 Koblenz am Rhein
Telefon: 0261 - 56146

Bloemers Bestattungen GmbH

Clemensstrasse 8
56068 Koblenz
Telefon: 0261 - 12 566-0

Karl Gebhard Bestattungen UG (haftungsbeschränkt)

Beatusstraße 130a
56073 Koblenz
Telefon: 0261 - 94711-0

Schreinerei & Bestattungsinstitut Oliver Adam

Moselweißer Straße 25
56073 Koblenz
Telefon: 0261 - 579 01 700

Koblenz: Fakten & Informatives


Die Stadt Koblenz am Zusammenfluss von Rhein und Mosel ist mit mehr als 110.000 Einwohnern die drittgrößte Gemeinde in Rheinland-Pfalz. Als Hochschulstandort und Sitz öffentlicher Verwaltungszentren – wie dem Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) – hat die Stadt auch überregional große Bedeutung. Gleichzeitig ist Koblenz eine der ältesten Städte Deutschlands. 1992 begingen die Koblenzer das 2.000-jährige Bestehen ihrer Stadt.

Die Siedlungsgeschichte reicht wahrscheinlich aber deutlich weiter – bis in die Steinzeit – zurück. Funde lassen sich für eine Zeit ab 9.000 v. Christus nachweisen. Auch für die Kelten gibt es Hinweise. Bereits um 1.000 vor Christus muss sich – so legen es Funde dar – eine Befestigung im Stadtgebiet existiert haben. Hinweise, welche die herausragende Bedeutung der Region untermauern.
 
In römischer Zeit wurde der Zusammenfluss von Mosel und Rhein strategisch wichtig. 9 vor Christus entstand ein erstes Kastell, nachdem im Raum Koblenz die Römer unter Cäsar bereits rund 40 Jahre früher den Rhein überschritten hatten. Anschließend blieben die Römer bis etwa ins 5. Jahrhundert in der Region. Das von Franken gegründete Stift St. Kastor behielt seine Bedeutung lange Zeit bei.
 
Anfang des 11. Jahrhunderts wurde Koblenz durch Schenkung Teil Kurtriers. Seine besondere Rolle als Krönungsort bzw. für Treffen zwischen Königen und Fürsten behielt die Stadt bei. So kam es 1338 zu einem Treffen zwischen Kaiser Ludwig der Bayer und König Eduard III. Während des Dreißigjährigen Krieges wurde die Stadt belagert und eingenommen. Die Folge waren erhebliche Schäden. Außerdem dezimierten Kriegshandlungen und Seuchen die Stadtbevölkerung.
 
Nach der französischen Revolution wurden Kurtrier und Koblenz durch Verwandtschaftsverhältnisse zwischen Kurfürst Clemens Wenzeslaus von Sachsen und dem französischen Königshaus zu einem Zentrum der Royalisten. 1794 nahmen Revolutionstruppen die Stadt ein. Koblenz wurde schließlich Verwaltungssitz des Départements de Rhin-et-Moselle. Nach Ende der französischen Besatzung wurde Koblenz Teil Preußens. Ende des 19. Jahrhunderts entstand das heute noch so markante Kaiser-Wilhelm-Denkmal.
 
Im 2. Weltkrieg wurde Koblenz Anfang November 1944 bombardiert. Der Luftangriff löste einen so verheerenden Feuersturm aus, dass fast 90 Prozent der Stadt zerstört wurden. Von knapp 24.000 Wohnungen blieb am Ende nur ein Bruchteil unbeschädigt. Trotzdem sind der Stadt einige Sehenswürdigkeiten – wie die Basilika St. Kastor, Reste der Römerzeit oder die Alte Burg und Schloss Stolzenfels erhalten geblieben.
 

Bestatter in Koblenz: Unsere Brancheninfos

 
Koblenz hat rund 114.000 Einwohner und konnte in den letzten Jahren einen positiven Wachstumstrend verzeichnen. Als Hochschulstandort zieht Koblenz junge Erwachsene an, die zur Zunahme der Einwohnerzahl beitragen. Mit 1.300 bis 1.400 liegt die Stadt bei den Sterbefällen im bundesdeutschen Durchschnitt. Über das Stadtgebiet verteilen sich 20 Friedhöfe, welche unter anderem durch den Eigenbetrieb der Stadt Koblenz für Grünflächen- und Bestattungswesen verwaltet und unterhalten werden.
Größter Friedhof der Stadt ist der Hauptfriedhof Hüberlingsweg/Beatusstraße mit 35 Hektar Fläche. Parkähnlich angelegt, entstand der Friedhof in den 1820er Jahren und bietet durch seinen reichen Baumbestand einen Ort der Ruhe und Einkehr.
Neben dem Hauptfriedhof stehen für Beisetzungen die beiden Bezirksfriedhöfe Asterstein und Metternich sowie 17 Koblenzer Stadtteilfriedhöfe für Beisetzung zur Verfügung. Die:
 
  • Urnenbestattung
  • Sargbestattung
zählen in Koblenz immer noch zu den verbreiteten Formen für Beerdigungen. In den letzten Jahren wächst die Akzeptanz für alternative Formen wie beispielsweise anonyme Begräbnisse oder die Baumbestattung.
 
Für diese stehen beispielsweise auf dem Hauptfriedhof eigene Flächen in der parkähnlichen Anlage zur Verfügung. Im Bereich der Bezirks- und Stadtteilfriedhöfe ist die Auswahl an Grabarten wesentlich eingeschränkter. Andere Grabarten – wie beispielsweise die Seebestattung – können von Koblenzer Bestattern nur in Kooperation mit Partnern realisiert werden.
 
Seebestattungen werden in Zusammenarbeit mit Reedereien umgesetzt. Grundlage dieser Bestattungsform sind Seegebiete, welche für das Versenken der Totenasche in speziellen Urnen ausgewiesen sind und damit den Friedhofszwang erfüllen. Andere Beisetzungsformen – wie beispielsweise die:
 
verstoßen gegen den Friedhofszwang und sind damit in Deutschland bzw. Koblenz nicht ohne Weiteres umsetzbar. Da Totenasche ins Ausland überführt werden kann, arbeiten Koblenzer Bestattungsunternehmen für deren Realisierung mit Partnern im Ausland zusammen. Einige Nachbarstaaten gehen mit dem Bestattungsrecht wesentlich liberaler um.
 
Informieren Sie sich hier zu den verschiedenen Beisetzungsformen und Grabarten. Außerdem finden Sie Informationen zu den Bestattungsunternehmen in Koblenz.
 

Was kosten Bestatter in Koblenz?
 

Verstirbt ein Angehöriger, müssen Hinterbliebene nicht nur Trauer und Schmerz bewältigen. Die Organisation der Beisetzung verlangt Angehörigen sehr viel ab – selbst mit Unterstützung durch einen Bestatter aus Koblenz. Hinzu kommt die bange Frage: Wie teuer wird die Beisetzung am Ende werden? Bestattungen kosten in Deutschland schnell zwischen 3.000 Euro bis 5.000 Euro. Allein der Grabstein mit Grabeinfassung kann schnell 1.500 Euro kosten.
 
Wie teuer die Bestattung letztlich wird, hängt sehr stark von den individuellen Wünschen ab. Einfache Särge für die Erdbestattung kosten meist nur wenige hundert Euro. Aufwendig gearbeitete Modelle machen sich schnell mit dem doppelten oder dreifachen Betrag bemerkbar. Ähnlich die Situation bei den Schmuckurnen.

Tipp: Für weitere Informationen lesen Sie unseren Ratgeber "Beerdigungskosten".
 
In Koblenz werden die Bestattungskosten nicht allein durch Sarg und Blumenschmuck beeinflusst. Die Reservierung der Nutzungsrechte sowie die Nutzung der Trauerhalle sind allerdings Kosten, welche über ein zentrales Gebührenverzeichnis erfasst werden. Maßgebend ist in diesem Zusammenhang die Satzung über die Erhebung von Gebühren für die Benutzung der Friedhöfe und des Krematoriums der Stadt Koblenz vom 20.12.2005  in der Fassung der  7. Änderungssatzung vom 20.12.2019.

Darin sind unter anderem für:
 
  • Bestattung von Verstorbenen > 530 EUR 
  • Beisetzung einer Urne > 220 EUR
  • Urnenwahlgrabstätten auf Hainen > 3.000 EUR
  • Wahlgrab (Grabfeld 1 - 6, 8, 19, 20 Hauptfriedhof) > 3.000 EUR
  • Urnenreihengrab (Nutzungszeit 20 Jahre) > 1.800 EUR
vorgesehen.
 
Sie wollen Angehörige vor hohen finanziellen Belastungen schützen? Eine Sterbegeldversicherung erlaubt die Realisierung Ihrer Bestattungswünsche – ohne Hinterbliebene mit den Bestattungskosten allein zu lassen.

Mit einem Klick den Schutz für Ihre Lieben berechnen